James Camerons “Titanic” mal wieder auf großer Leinwand sehen?

Wir vom Deutschen Titanic-Verein sind der Meinung, dass der Film “Titanic” von James Cameron nur im Kino richtig wirkt. Auf der großen Kinoleinwand wird die Größe des Schiffes wirklich erlebbar, und das Soundsystem im Kino trägt zusammen mit der genialen Musik von James Horner zur ganzen Atmosphäre bei.

Am 10. Juni 2017 im Cinenova in Köln – mit vorhergehendem Vortrag: “Die Titanic aus Hollywood – Fiktion oder Wirklichkeit?”

Karten gibt es HIER – oder einfach auf das Bild klicken:

Kollage_Titanic_Vortrag

(Filmplakat mit freundlicher Genehmigung der 20th Century Fox)

Referent: Malte Fiebing-Petersen, Vorsitzender des Deutschen Titanic-Verein von 1997 e. V. und Wissenschaftlicher Berater der Artefakte-Ausstellung “Titanic: Echte Funde. Wahre Schicksale” in Deutschland und Österreich.

Inhalt des Vortrags: Der Film “TITANIC” von Regisseur James Cameron, der im Januar 1998 in die deutschen Kinos kam, ist bis heute der bekannteste Spielfilm über die Titanic und einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Es war aber auch der bis dahin teuerste Film, der jemals gedreht wurde. Unglaublich aufwendig inszeniert und kostenintensiv setzte Cameron die letzten Stunden des Luxusliners in Szene. Doch hat sich der Aufwand gelohnt? Wie historisch korrekt sind die Geschehnisse dargestellt, wo musste der Regisseur von der Originalvorlage abweichen, um seinen Actionstreifen besser vermarkten zu können? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieser Vortrag.

Karten für den Film inklusive Vortrag gibt es HIER

 

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Wir vom Deutschen Titanic-Verein von 1997 e. V. stellen auf diesen Seiten viel zur Geschichte der Titanic zur Verfügung. Das ist jedoch nur ein Bruchteil unserer Vereinsarbeit.

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Für eine Mitgliedschaft sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, und es muss auch keine Sammlung vorhanden sein. Hilfreich ist ein Interesse an der Titanic und an der Seefahrt allgemein.

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Titanic in Kürze

Die Titanic war ein britischer Schnelldampfer, der am 15. April 1912 auf seiner Jungfernfahrt nach einer Kollision mit einem Eisberg im Nordatlantik südöstlich von Neufundland gesunken ist. Von den 2.208 Menschen an Bord starben bei dem Unglück 1.496; 712 überlebten.
Die Titanic war zum Zeitpunkt ihres Untergangs das größte Schiff der Welt, und ihr eilte der Ruf voraus, praktisch unsinkbar zu sein. Umso größer war der Schock, dass dieses für damalige Zeiten Riesenschiff doch untergehen konnte – und dass so viele Menschen ihr Leben beim Untergang verloren.
Bis heute berührt diese Tragödie Menschen, und bis heute gibt es noch immer etwas zu entdecken. Einiges dazu finden Sie hier auf diesen Seiten.

Zitate zur Titanic

Ich sage, dass ich mir keine Umstände vorstellen kann, die ein Schiff scheitern lassen könnten. Ich kann mir kein bedrohliches Unglück ausmalen, das diesem Schiff zustoßen könnte. Moderne Schiffsbaukunst hat diesen Punkt überwunden.
(Kapitän Edward John Smith im Jahr 1907 nach der Jungfernfahrt der Adriatic. 1912 war Edward John Smith Kapitän der Titanic auf ihrer Jungfernfahrt.)

Wir bauen Schiffe, damit sie schwimmen und nicht, damit sie gegen Eisberge oder Felsen stoßen. Leider machen sie das.
(Alexander Carlisle, 1912 Schiffbauingenieur im Ruhestand, bis 30. Juni 1910 in Diensten von Harland & Wolff – Antwort auf die Frage 21466 vor dem Britischen Untersuchungsausschuss zum Untergang der Titanic.)

“Es ist mir unmöglich Ihnen mitzuteilen, wie plötzlich das alles war, wie unerwartet. Dass dieser Monster-Liner, der größte von allen und – bei weitem – der herrlichste, untergehen konnte, ist unfassbar. Einige der Szenen, die wir beobachteten, waren herzzerreißend und können unmöglich mit Worten beschrieben werden. Oh, es war alles zu entsetzlich.“
(Antoinette Flegenheim, Titanic-Überlebende in einem Bericht im April 1912)

“Leute fragen mich, ob ich unter der Kälte gelitten habe, ich verwundet und verletzt wäre. Diesen Menschen antworte ich: ‚Ja.‘ Die Titanic hat bei mir viele Wunden geschlagen, doch diese Wunden sind unsichtbar und können nicht behandelt werden. Diese Art von Wunden gehen tiefer, es braucht viel, viel mehr Zeit, bis sie verheilt sind.“
(Antoinette Flegenheim, Titanic-Überlebende in einem Bericht im April 1912)

Am Ende, als alles vorbei war, fühlte ich mich mehr wie ein juristischer Fußabtreter denn als Postdampferoffizier.
Vielleicht haben die Oberen der White Star Line nicht realisiert, was für eine endlose Belastung das alles war, die auf die glücklosen Schultern eines Mannes gefallen war, der der einzige Überlebende von so vielen Abteilungen gewesen war – zum Glück waren sie breit.
Dennoch wäre ein Dank, der ausgeblieben ist, als der Titanic-Untersuchungsausschuss vorbei war, hochwillkommen gewesen.
(Charles Herbert Lightoller, 2. Offizier der Titanic, ranghöchster Überlebender, in seiner Autobiographie über seine Zeugenaussagen vor dem britischen Untersuchungsausschuss)

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