„Titanic – Die Ausstellung: Echte Funde, wahre Schicksale“

 

31.10.2025 – 25.05.2026 in Potsdam (bei Berlin) mittlerweile geschlossen

https://www.titanic-ausstellung.com

Die Ausstellung zeigte 200 Original-Artefakte, die bei verschiedenen Tauchgängen zum Wrack der Titanic geborgen wurden, Nachbauten von Kabinen und weiteren Räumlichkeiten inklusive der großen Freitreppe. Beim Betreten der Ausstellung erhielten die Gäste eine Bordkarte, schlüpften so in die Rolle eines Passagiers und nahmen Teil an der Geschichte der Titanic – vom Bau des Schiffes über das Leben an Bord bis hin zum Untergang. Auch die heutigen Bemühungen um die Bergung von Artefakten und den Erhalt des Wracks für wissenschaftliche Analysen und die Bewahrung der Geschichte wurden behandelt.

Die Artefakte wurden teilweise in Nachbauten von Räumen der Titanic gezeigt, die leider nicht immer zu 100% authentisch waren, ihre Wirkung aber dennoch erzeugen. Bei den 200 Original-Exponaten handelte es sich um die Artefakte, die schon 2014/15 im Historischen Museum der Pfalz in Speyer zu sehen waren. Neben vielen Alltagsgegenständen wie Geschirr, Geld, Schmuck oder andere persönliche Gegenstände, wurden auch einige Teile des Schiffes selbst gezeigt. Neben dem „berühmten“ Maschinentelegrafen gehörten dazu unter anderem ein sehr gut erhaltenes Waschbecken mit Frischwassertank, ein Poller zum Abfieren der Rettungsbootleine, die Positionslampe des vorderen Mastes oder eine der wuchtigen Dampfpfeifen. Das Highlight der Nachbauten war sicherlich das 1:1-Replik der großen Freitreppe, das in Deutschland zuvor 2007 in Kiel zu sehen war.

Der Schwerpunkt der Ausstellung lag auf den originalen Artefakten, die vom Wrack der Titanic geborgen wurden. Nur diese Ausstellung der amerikanischen E/M Group durfte diese Stücke, die zur Firma RMS Titanic Inc. Gehören, ausstellen. Von der Wanderausstellung gibt es mehrere, weltweit tourende Sets, die sich bei den Artefakten unterscheiden, von der Machart aber gleich sind.

Mittels QR-Code stand ein kostenfreier Audioguide für das eigene Smartphone bereit. Alternativ konnte gegen eine Gebühr ein Audiogerät ausgeliehen werden.

Der Deutsche Titanic-Verein war offizieller Partner der Ausstellung. Malte Fiebing-Petersen, der Vorsitzende des Deutschen Titanic-Vereins, war wissenschaftlicher Berater der Ausstellung. Für die Mitglieder des Deutschen Titanic-Vereins galt ein reduzierter Eintrittspreis und es gab Vereinstreffen vor Ort mit Insiderführungen durch Malte Fiebing-Petersen. Zusätzlich sind an ausgewählten Terminen Expertenführungen für die Öffentlichkeit buchbar.

Der Deutsche Titanic-Verein hat die Ausstellung im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung am 25.04.2026 besucht.

 

Leipzig vs. Potsdam – welche Ausstellung ist besser?